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PPWR 2030 – Was die EU-Verpackungsverordnung für die Lebensmittellogistik bedeutet

Die Uhr tickt – und für viele Unternehmen tickt sie schneller, als sie denken. Am 12. August 2026 tritt die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) in Kraft. Sie ist eine Verordnung, keine Richtlinie. Das heißt: Sie gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten, ohne Umweg über nationales Recht. Für die Lebensmittellogistik bringt die PPWR konkrete Konsequenzen. Wer 2030 noch auf Einwegtransportverpackungen setzt, wird in vielen Bereichen die gesetzlichen Vorgaben nicht mehr erfüllen. Wer jetzt umstellt, hat dagegen Zeit und einen klaren Vorsprung. Der Beitrag fasst zusammen, was die Verordnung wirklich vorschreibt, was sich für die Lebensmittelbranche ändert und wie Mehrweg-Pooling als Lösung schon heute funktioniert.

Was ist die PPWR?

Die offizielle Bezeichnung lautet: Verordnung (EU) 2025/40 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Dezember 2024 über Verpackungen und Verpackungsabfälle. Sie ersetzt die alte Verpackungsrichtlinie 94/62/EG, die mehr als 30 Jahre den Rahmen für Verpackungen in Europa gesetzt hat.

Im Kern verfolgt die Verordnung drei Ziele:

  • Vermeidung von Verpackungsabfällen (Reduktion der pro-Kopf-Abfallmenge gegenüber 2018)
  • Wiederverwendung statt Einweg (verbindliche Quoten für bestimmte Verpackungsformen)
  • Recyclingfähigkeit und Kreislaufführung (Designvorgaben und Mindestrezyklatanteile)

Die Verordnung folgt dabei der EU-Abfallhierarchie: Erst vermeiden, dann wiederverwenden, dann recyceln. Damit setzt sie das Prinzip der Kreislaufwirtschaft erstmals als Pflicht für Verpackungen um, statt es nur zu empfehlen.

Wer ist betroffen?

Die PPWR richtet sich an alle Wirtschaftsakteure, die Verpackungen in der EU in Verkehr bringen oder verwenden. In der Praxis sind das:

  • Hersteller von verpackten Produkten
  • Verpacker und Abfüller
  • Importeure und Distributoren
  • Händler und Endvertreiber (B2C)
  • Logistikdienstleister und Pooling-Partner

Für die Lebensmittellogistik bedeutet das: Wer Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Obst, Gemüse, Geflügel, Backwaren oder Trockenwaren in irgendeiner Form bewegt, produziert, transportiert, lagert oder verkauft, ist betroffen.

Die wichtigste Änderung für die Lebensmittellogistik: Wiederverwendungsziele für Transportverpackungen

Hier liegt der Hebel, der die Branche am stärksten verändern wird. Artikel 29 der Verordnung legt für Transportverpackungen drei klare Pflichten fest – alle gültig ab dem 1. Januar 2030:

Pflicht 1 · Mindestquote 40 % (Artikel 29 Absatz 1)
Wer Paletten, klappbare Kunststoffkisten, Schalen, Großpackmittel, Kübel, Fässer oder Kanister zur Beförderung von Produkten in der EU verwendet, muss ab 2030 mindestens 40 % davon in wiederverwendbaren Verpackungen innerhalb eines Wiederverwendungssystems einsetzen. Ab 2040 soll dieser Anteil auf 70 % steigen.

Pflicht 2 · Standortübergreifender B2B-Transport (Artikel 29 Absatz 2)
Wer Produkte zwischen verschiedenen eigenen Standorten oder zwischen verbundenen Unternehmen / Partnerunternehmen transportiert, muss ab 2030 sicherstellen, dass diese Verpackungen wiederverwendbar sind. Hier gibt es keine 40-%-Quote – es gilt die volle Pflicht.

Pflicht 3 · B2B-Transport innerhalb desselben Mitgliedstaats (Artikel 29 Absatz 3)
Auch wenn ein Unternehmen Produkte an einen anderen Wirtschaftsakteur innerhalb desselben Mitgliedstaats liefert, müssen die Transportverpackungen ab 2030 wiederverwendbar sein.

Was bedeutet das praktisch?

Für viele Lebensmittelhersteller heißt das: Die Mehrzahl ihrer Transportwege fällt unter Pflicht 2 oder 3. Das nationale Distributionsnetz, die Lieferung an den Großhandel, die Standortverbindungen innerhalb des Konzerns. All das muss bis 2030 auf Mehrwegtransportverpackungen umgestellt sein. Die 40-%-Quote nach Pflicht 1 ist eher die Mindestmesslatte, nicht das eigentliche Schwergewicht.

Ausnahmen

Die Verordnung sieht klare Ausnahmen vor:

  • Beförderung gefährlicher Güter (Richtlinie 2008/68/EG)
  • Maßgefertigte Verpackungen für Großmaschinen und Spezialrohstoffe
  • Flexible Verpackungen in direktem Kontakt mit Lebens- oder Futtermitteln
  • Pappe-/Kartonkisten (für diese gilt die Quote ausdrücklich nicht)

Letzteres ist besonders bemerkenswert: Pappkartons sind von der Wiederverwendungspflicht ausgeschlossen. Wer also auf Pappe setzt, fällt zwar nicht unter Artikel 29 – aber bekommt parallel die Anforderungen an Recyclingfähigkeit, Mindestrezyklatanteil und Abfallvermeidung zu spüren. Die PPWR macht Karton damit nicht zur einfachen Ausweichlösung, sondern lenkt den Druck nur an anderer Stelle aus.

Weitere zentrale Anforderungen der PPWR

 Recyclingfähigkeit ab 2030 verpflichtend (Artikel 6)

Alle in Verkehr gebrachten Verpackungen müssen recyclingfähig sein. Ab dem 1. Januar 2030 dürfen Verpackungen nur dann in Verkehr gebracht werden, wenn sie nach den Leistungsstufen A, B oder C bewertet sind. Ab 2038 sind sogar nur noch die Stufen A oder B zulässig.

Mindestrezyklatanteil in Kunststoffverpackungen (Artikel 7)

Ab 1. Januar 2030 müssen Kunststoffverpackungen folgende Mindestanteile an wiederverwertetem Material aus Verbraucher-Kunststoffabfällen enthalten:

  • 30 % bei kontaktempfindlichen Verpackungen mit PET als Hauptbestandteil (außer Einweggetränkeflaschen)
  • 10 % bei kontaktempfindlichen Verpackungen aus anderen Kunststoffen
  • 30 % bei Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff
  • 35 % bei allen anderen Kunststoffverpackungen

Ab 2040 steigen diese Quoten auf 50 / 25 / 65 / 65 Prozent.

Verringerung von Verpackungsabfällen (Artikel 43)

Jeder Mitgliedstaat muss die pro-Kopf-Verpackungsabfälle gegenüber 2018 reduzieren:

  • Bis 2030: mindestens 5 %
  • Bis 2035: mindestens 10 %
  • Bis 2040: mindestens 15 %

Berichterstattung wird Pflicht (Artikel 31)

Ab dem Kalenderjahr 2030 müssen Wirtschaftsakteure, die unter die Wiederverwendungsziele fallen, jährlich der zuständigen Behörde berichten. Wer die Quoten nicht nachweisen kann, hat ein Problem – nicht nur intern, sondern auch öffentlich, denn die Berichte werden veröffentlicht.

Was bedeutet die PPWR konkret für die Lebensmittellogistik?

In der Praxis stehen Unternehmen der Lebensmittelbranche vor fünf zentralen Herausforderungen:

  1. Umstellung des B2B-Transports auf Mehrweg. Standortverbindungen und nationale Belieferungen müssen wiederverwendbar abgewickelt werden – ohne Quote, sondern als Pflicht.
  2. Hygiene und Lebensmittelechtheit. Mehrweg-Kunststoffbehälter müssen die strengen Anforderungen der Lebensmittellogistik erfüllen – inkl. zertifizierter Reinigung und gleichbleibender Qualität.
  3. Datenbasis und Berichterstattung. Ab 2030 ist Reporting Pflicht. Wer keine Tracking- und Datengrundlage hat, bekommt ein operatives Problem.
  4. Material- und Designanforderungen. Recyclingfähigkeit und Mindestrezyklatanteile betreffen jedes verwendete Verpackungsmaterial.
  5. Vorlaufzeit. Bei 2030 als Stichtag bleibt rein operativ kaum mehr als drei bis vier Jahre Zeit – zu wenig, um in Panik umzustellen, gerade noch genug, um in Ruhe zu planen.

Was Unternehmen jetzt tun sollten

Schritt 1 · Bestandsaufnahme
Welche Verpackungen kommen aktuell zum Einsatz? Welche davon fallen unter Artikel 29 Absatz 1, 2 oder 3? Eine ehrliche Inventur ist die Basis jeder weiteren Entscheidung.

Schritt 2 · Quoten-Check
Wie groß ist der Anteil der Transportverpackungen, der unter die strikten B2B-Pflichten fällt? Erfahrungsgemäß sind das in der Lebensmittelbranche deutlich mehr Wege, als auf den ersten Blick erkennbar.

Schritt 3 · Pilotprojekte starten
Wer 2026/2027 mit Mehrwegumstellungen beginnt, hat bis 2030 vier Jahre Zeit, Prozesse zu erproben, Lieferanten zu integrieren und intern zu lernen. Ein Pilot in einer abgegrenzten Region oder Produktkategorie ist der ideale Einstieg.

Schritt 4 · Datengrundlage schaffen
Tracking, Smart Labels, digitales Reporting – wer die Datenbasis erst 2029 aufbaut, hat 2030 noch keine belastbaren Zahlen für die Berichterstattung. Wer sie 2026 aufbaut, kann ab 2030 fristgerecht melden.

Schritt 5 · Pooling-Partner einbinden
Mehrweg funktioniert nur als System. Wer einen erfahrenen Pooling-Partner an Bord hat, muss die Logistik nicht selbst aufbauen, sondern kann sich auf das Kerngeschäft konzentrieren.

 

Wie WBG Pooling die PPWR-Compliance heute schon abdeckt

Unser System ist genau darauf ausgelegt, was die PPWR ab 2030 fordert. Konkret bedeutet das:

PPWR-Ready-Produkte

  • Standardisierte Mehrweg-Behälter (Foldable Crates 6411, 6415, 6418, 4315 etc.) und Palettenboxen (BigBox 1000) – mit Industrie- und Euromaßen, geeignet auch für automatisierte Lagerstandorte
  • Cradle-to-Cradle-Zertifizierung für die wichtigsten Produktlinien (BigBox 1000 red/grey/green Silber, Foldable-Crates-Black Serie, L1/L3 Logistic Pallets light blue Bronze)
  • Hunderte Umläufe pro Behälter – jeder Kreislauf ersetzt ein Vielfaches an Einwegverpackung

Europaweites Pooling-Netzwerk

  • Bereitstellung, Rückführung, Reinigung, Reparatur – alles aus einer Hand
  • Lager- und Service-Standorte in mehreren europäischen Ländern, die kurze Transportwege ermöglichen
  • Bündelung von Transporten verschiedener Kunden – das reduziert nicht nur den CO₂-Ausstoß, sondern macht das System auch wirtschaftlich tragfähig

Digitale Lieferketten als Reporting-Grundlage

  • Smart Labels mit RFID, DataMatrix, GRAI und IoT für Echtzeit-Tracking
  • myWBG Pooling als Plattform für Buchung, Rückführung und Abrechnung
  • Digitaler Ablieferungsnachweis (P2D) für die papierlose Quittierung
  • Datenbasis, die ab 2030 für die PPWR-Berichterstattung sofort nutzbar ist

Zertifizierungen, die zählen

  • IFS Logistics – Managementsystem auf höchstem Niveau
  • HACCP – Qualitäts- und Hygienemanagement
  • ISO 14001 / 45001 / 50001 – Umwelt, Arbeitsschutz, Energiemanagement
  • Bio-Zertifizierung (DE-ÖKO-006) für Bio-Produktlagerung

Studien-Backup

Die Wirksamkeit unseres Systems ist nicht nur intern dokumentiert, sondern wissenschaftlich belegt:

  • NABU-Studie 2025: durchschnittlich 35 Umläufe pro Mehrwegbehälter, > 90 % Materialeinsparung
  • Fraunhofer-Studie 2025: Mehrweg gewinnt in 14 von 17 untersuchten Kategorien
  • STASA-Studie 2021: 50,5 % Einsparung an Fahrtwegen, 282 t CO₂-Äquivalent gespart
  • SIM Save-Food-Studie: Mehrweg reduziert Lebensmittelverluste durch besseren Produktschutz

 

Fazit: Die PPWR ist Pflicht – aber sie ist auch eine Chance

Die PPWR macht 2030 zu einem harten Stichtag. Aber sie macht ihn nicht zur unangenehmen Überraschung – das Datum steht seit Dezember 2024 fest. Wer jetzt handelt, hat noch fast vier Jahre Vorlauf. Wer 2029 anfängt, hat ein Problem.

Aus unserer Sicht ist das vor allem eines: eine strategische Chance. Mehrweg-Pooling reduziert nicht nur Verpackungsabfälle. Es senkt Transportleerfahrten, schafft Datenbasis für ESG- und CSRD-Reporting, schützt Lebensmittel besser und macht Lieferketten resilienter gegen Materialengpässe. Die PPWR zwingt die Branche zu einem Schritt, den sie aus eigenem Interesse längst hätte gehen können.

Sprechen Sie mit uns

Sie möchten verstehen, was die PPWR konkret für Ihr Unternehmen bedeutet und wie Sie pragmatisch in die Umstellung einsteigen können? Unser Vertriebsteam berät Sie gerne. Termin vereinbaren über wbg-pooling.eu/kontakt oder telefonisch unter +49 5491 9990-0.

Weiterführende Informationen: wbg-pooling.eu/ppwr


Quellen

  • Verordnung (EU) 2025/40 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Dezember 2024 über Verpackungen und Verpackungsabfälle, EUR-Lex (Inkrafttreten 12.08.2026)
  • WBG Pooling – PPWR-Seite: wbg-pooling.eu/ppwr/
  • WBG Pooling – Studien & Zertifikate: wbg-pooling.eu/studien-und-zertifikate/
  • WBG Pooling – Digitale Lieferketten: wbg-pooling.eu/services/digitale-lieferketten/
  • NABU-Studie 2025 – Mehrweg spart Ressourcen
  • Fraunhofer UMSICHT / SIM – Reuse vs. Recycle 2025
  • Stiftung Initiative Mehrweg – Save-Food-Studie
  • STASA GmbH – Wegstreckeneinsparung und Emissionsreduzierung durch optimiertes Pooling, 2021

Hinweis: Die in diesem Beitrag genannten Stichtage, Quoten und Anforderungen beziehen sich auf die Verordnung (EU) 2025/40 in ihrer am 19. Dezember 2024 verabschiedeten Fassung. Konkrete Durchführungsrechtsakte und Berechnungsmethoden werden von der Europäischen Kommission bis 2026/2027 erlassen und können Detailregelungen weiter präzisieren.

Truly Reuse: Vom Einwegbecher zur Kreislauflösung

Großveranstaltungen stellen besondere Anforderungen an Logistik, Sicherheit und Abfallmanagement. Wo viele Menschen zusammenkommen, machen Glasbruch, Verletzungsrisiken und der anfallende Einwegmüll den Betrieb aufwendiger – und teurer. Genau hier setzen wir mit Truly Reuse an.

Beim diesjährigen Stadtstreicher Open Air in Lohne kam unser neues Mehrwegsystem erstmals in Kooperation mit Fangmann Event zum Einsatz. Die Getränkeausgabe wurde vollständig auf wiederverwendbare Becher umgestellt – mit spürbaren Effekten: weniger Glasbruch, eine geringere Verletzungsgefahr auf dem Gelände und reduzierte Verluste im gastronomischen Betrieb.

Die eingesetzten Becher werden vor und nach jeder Veranstaltung professionell gereinigt und erfüllen alle gängigen Hygieneanforderungen. Das entlastet nicht nur das Personal vor Ort, sondern schafft auch Vertrauen bei Veranstaltern und Besuchenden.

Truly Reuse ist dabei kein generisches Mehrwegangebot von der Stange. Das System wurde speziell für Events, Festivals und Gastro entwickelt, kommt aus der Region und setzt auf kurze Wege, verlässliche Logistik und einen klaren Fokus auf Kreislaufwirtschaft – was es besonders für Veranstaltungen vor Ort attraktiv macht. Langfristig vereinfachen unsere Becher vor allem die Rückgabe für die VerbraucherInnen. Durch moderne RFID Technik können die Becher zukünftig auch unkompliziert an Automaten zurückgegeben und die Rückerstattung des Pfands reibungslos gestaltet werden.

Der erste gemeinsame Auftritt mit Fangmann Event verlief reibungslos. Die Abläufe erwiesen sich als unkompliziert, unser System wurde von den Besuchenden begeistert angenommen.

Weitere Informationen zum System und seinen Einsatzmöglichkeiten gibt es unter truly-reuse.eu

Ausbildernetzwerktreffen bei der Runden Group in Damme

Der Übergang von der Schule in den Beruf ist eine entscheidende Phase im Leben junger Menschen – und gleichzeitig ein wichtiger Zeitpunkt für Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Institutionen.
Dies stand im Zentrum beim vergangenen Ausbildernetzwerktreffen bei der Runden Group, das am Hauptstandort zahlreiche engagierte Teilnehmende zusammenbrachte.

Austausch auf Augenhöhe: Schule, Wirtschaft und Institutionen im Dialog

Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Unternehmen sowie der Jugendberufsagentur nutzten die Gelegenheit, um sich intensiv über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen in der Berufsorientierung auszutauschen. Ziel des Treffens war es, gemeinsam Wege zu finden, junge Menschen bestmöglich beim Einstieg in das Berufsleben zu unterstützen und ihnen klare Perspektiven aufzuzeigen.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen praxisnahe Ansätze und konkrete Maßnahmen, die den Übergang von der schulischen Bildung in die berufliche Ausbildung erleichtern. Besonders der #KarriereKompass wurde als wertvolles Instrument hervorgehoben, das Orientierung bietet und junge Menschen bei der Berufswahl unterstützt.

Die Teilnehmenden erhielten darüber hinaus neue Impulse für ihre tägliche Arbeit und konnten wertvolle Erfahrungen austauschen. Gerade in Zeiten sich wandelnder Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt ist dieser kontinuierliche Dialog von großer Bedeutung.

Der offene Austausch ermöglichte es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und voneinander zu lernen. Dabei wurde deutlich: Eine enge Zusammenarbeit zwischen Schulen, Unternehmen und unterstützenden Institutionen ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Berufsorientierung.

Einblicke in die Ausbildung bei der Runden Group

Ein besonderes Highlight des Treffens war der Einblick in die Ausbildungsarbeit der Runden Group. Johannes Rechtien führte die Teilnehmenden durch den fossilfrei sanierten Standort in Damme und präsentierte die modernen Ausbildungsbedingungen vor Ort.

Die Führung bot nicht nur spannende Einblicke in die Praxis, sondern zeigte auch, wie wichtig ein attraktives und zukunftsorientiertes Ausbildungsumfeld für die Gewinnung und Förderung von Nachwuchskräften ist.

Das Netzwerktreffen wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg bewertet. Die offene Diskussion, die vielfältigen Beiträge und die praxisnahen Impulse lieferten zahlreiche Anregungen für die Weiterentwicklung der eigenen Ausbildungsarbeit.

Die Runden Group bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und den konstruktiven Austausch. Gemeinsam wurde ein wichtiger Beitrag geleistet, um junge Menschen auf ihrem Weg in die Berufswelt noch besser begleiten zu können.

Rückblick: Die 1. Nachhaltigkeitswoche der Runden Group

Was bedeutet Nachhaltigkeit eigentlich im Arbeitsalltag – ganz konkret, jeden Tag aufs Neue und vor allem über die Grenzen der unternehmerischen Verantwortung und Nachhaltigkeitsberichterstattung hinaus?
Genau dieser Frage sind wir im Mai gemeinsam nachgegangen.
Statt theoretischer Diskussionen und konkreten Transformationsmaßnahmen stand vor allem eines im Mittelpunkt: Ausprobieren, Mitmachen und Erleben.
Eine Woche lang wurde unser Headquarter in Damme zum Raum für neue Perspektiven, gemeinsames Engagement und kleine Veränderungen mit großer Wirkung.

Der Start in die Woche hätte passender kaum sein können: Früh am Morgen kamen einige Kolleginnen und Kollegen zu einer gemeinsamen Yoga-Session zusammen. In ruhiger Atmosphäre vor Arbeitsbeginn bot sich die Gelegenheit, bewusst in den Tag zu starten, den Kopf freizubekommen und gleichzeitig in den Austausch zu gehen – ein gelungener Auftakt, der direkt ein Gefühl von Zusammenhalt geschaffen hat und gleichzeitig das Bewusstsein dafür geschärft hat, dass Nachhaltigkeit im Innen und nicht im Außen beginnt.

Am darauffolgenden Tag wurde es über die Grenzen der Runden Group hinaus wirkungsvoll. Im Rahmen einer Blutspendeaktion nutzten viele Mitarbeitende die Chance, ganz konkret zu helfen und die Blutreserven in den hiesigen Krankenhäusern aufzufüllen.
Diese hohe Beteiligung hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß die Bereitschaft ist, über den eigenen Arbeitsalltag hinaus Verantwortung zu übernehmen und sich im Alltagsstress die Zeit zu nehmen, etwas Gutes zu tun.

Zur Mitte der Woche rückte das Thema Gesundheit noch stärker in den Fokus. Im Erste-Hilfe-Kurs konnten wichtige Kenntnisse aufgefrischt oder neu erlernt werden – Fähigkeiten, die im Ernstfall entscheidend sein können. Ergänzt wurde das Angebot durch kurze „Gesunde Pausen“, die bewusst kleine Auszeiten im Arbeitstag ermöglichten und Mobility- sowie Entspannungstechniken umfassten.

Auch das Thema nachhaltiger Umgang mit Ressourcen fand seinen Platz: Mit der Idee eines Rezeptebuchs zur Resteverwertung wurde ein kreativer Impuls gesetzt, bewusster mit Lebensmitteln umzugehen und Verschwendung zu reduzieren. Der Tag klang mit einem After-Work-Event auf dem Campus aus, bei dem Austausch und gemeinsames Erleben der TRULY REUSE Produkte im Mittelpunkt standen.

Den Schlusspunkt setzte ein Vortrag zur Stressprävention, der noch einmal deutlich gemacht hat, dass Nachhaltigkeit auch klare Bezüge zu mentaler Gesundheit und Resilienz aufweist. Praktische Tipps und Denkanstöße der Betriebsärztin regten dazu an, eigene Routinen zu reflektieren und idealerweise langfristig gesünder zu gestalten.

Unser Fazit:
Die Nachhaltigkeitswoche hat vor allem eines gezeigt:
Nachhaltigkeit lebt von Beteiligung. Ob durch kleine persönliche Veränderungen, gemeinschaftliche Aktionen oder den offenen Austausch – jede einzelne Initiative hat dazu beigetragen, das Thema greifbar zu machen.

Ein großes Dankeschön an alle, die dabei waren und diese Woche mit Engagement, Offenheit und vielen guten Ideen bereichert haben!

Die Runden Group in der IHK-Vollversammlung: Stimme für Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung

Zu Beginn des Jahres wurde unsere Geschäftsführerin Lisa Runden in die Vollversammlung der Oldenburger Industrie- und Handelskammer gewählt – eines der wichtigsten Gremien der regionalen Wirtschaft.

Die IHK-Vollversammlung wird oft als „Parlament der Wirtschaft“ bezeichnet. Sie entscheidet über strategische Grundlinien, Positionen gegenüber Politik und Verwaltung sowie über den Haushalt und die Schwerpunktthemen der Kammer.
Hier wird also festgelegt, wie sich die regionale Wirtschaft für die kommenden Jahre ausrichtet – von Infrastruktur und Fachkräftesicherung bis zu Klimaschutz, Digitalisierung und verantwortungsvollem Wirtschaften.

Wir steuern unsere Expertise aus Mehrwegsystemen, Logistikkonzepten und Kreislaufwirtschaft sowie Impulse zur praktischen Umsetzung von Klimaschutz, Ressourceneffizienz und zirkulären Geschäftsmodellen bei und möchten innerhalb dieses Umfelds zeigen, dass ökologisch verträgliches Wirtschaften und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind.

Die Teilhabe an der IHK-Vollversammlung unterstreicht unseren Anspruch, die Transformation zu einer resilienten Wirtschaft konstruktiv mitzugestalten – im Sinne der Region, unserer Mitarbeitenden und unserer Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Wir freuen uns, gemeinsam mit vielen anderen engagierten Unternehmen Impulse für eine zukunftsfähige Wirtschaft zu setzen.

SDG-Scouts® bei der Runden Group – wie unsere Auszubildenden zu NachhaltigkeitsmultiplikatorInnen werden

Nachhaltigkeit im Unternehmenskontext lebt von Menschen, die Veränderungen im Alltag anstoßen – nicht nur von Strategien und Konzeptpapieren.
Genau deshalb haben wir in der Runden Group die SDG‑Scouts®‑Workshopreihe eingeführt: ein erprobtes und preisgekröntes Bildungsprogramm, das junge Nachwuchskräfte befähigt, eigene Nachhaltigkeitsideen zu entwickeln und Projekte im Unternehmen aktiv voranzutreiben.

Unsere Auszubildenden sind nah am Geschehen: Sie erleben Prozesse im Lager, in der Logistik oder in der Verwaltung aus einer ganz eigenen Perspektive.
Die SDG‑Scouts®‑Weiterbildung greift genau das auf und macht Jugendliche und junge Erwachsene zu echten Change Agents – mit Wissen, Methodenkompetenz und konkreten Umsetzungsfähigkeiten.

Die Workshopreihe basiert auf den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) der Vereinten Nationen und zeigt praxisnah, wie Nachhaltigkeit in Unternehmen gelebt und verbessert werden kann.

Ein strukturiertes Programm – von Grundlagen bis Umsetzung

Die Weiterbildung gliedert sich in mehrere Module sowie einen abschließenden Praxisworkshop und folgt einem klaren Ablauf.

Im ersten Workshop wird die theoretische Grundlage für die Praxisphase geschaffen. Den Auszubildenden wird das Konzept der planetaren Grenzen nähergebracht und es wird ein Verständnis zu den SDGs mit Bezug zum Geschäftsalltag hergestellt.
Mit dem SDG-Erkundungsbogen analysieren sie dann erste Stärken, Potenziale und mögliche Maßnahmen für die verschiedenen Geschäftsbereiche und entwickeln eine Sammlung an möglichen Projektideen.
Parallel dazu schaffen wir Grundlagen des Projektsmanagements und entwickeln gemeinsam ein umsetzbares Projektkonzept für den jeweiligen Einsatzbereich.
In der Abschlusspräsentation zeigen die Auszubildenden dann ihre Projektidee und die Maßnahmen zur Umsetzung im Detail und werden letztendlich über BAUM e.V. offiziell als SDG‑Scouts® zertifiziert.

 Warum setzt die Runden Group aus die SDG‑Scouts®-Reihe?

Die Runden Group steht für verantwortungsvolles Wirtschaften und fühlt sich eng verbunden mit dem EU Green Deal, den Sustainable Development Goals sowie Kreislaufwirtschaft.
Gleichzeitig ist uns bewusst, dass es noch viel Aufklärungsarbeit bedarf, um die Vorteile von zirkulären Konzepten im wirtschaftlichen Kontext als neuen Standard zu etablieren und die enge Verbundenheit von Ökonomie und Ökologie als Chance zu begreifen.
Daher möchten wir vor allem bei uns selbst starten und unsere Mitarbeitenden befähigen ein Bewusstsein für ökologische, soziale und ökonomische Zusammenhänge zu entwickeln.
Speziell unseren Nachwuchskräften möchten wir daher von Anfang an das „Warum“ unserer Unternehmenskultur näherbringen und diese nicht nur „von oben“ denken, sondern sie als MultiplikatorInnen aktiv mit einbeziehen und ihnen Verantwortung übertragen.
Die SDG‑Scouts® sind also ein Baustein unserer Strategie, Nachhaltigkeit als gemeinsames Thema aller Mitarbeitenden zu verankern.

Nach Abschluss der ersten Workshop- und Projektreihe planen wir, die SDG‑Scouts®‑Reihe regelmäßig als Pflichtmodul anzubieten und die Projekte sichtbar in unsere ESG‑Aktivitäten zu integrieren. Zudem können die Scouts ihre Ideen beim jährlichen Vernetzungstreffen weiterentwickeln, Feedback einholen und sich mit anderen Unternehmen austauschen.

Damit entsteht ein dauerhaftes Lern- und Innovationsnetzwerk – und unsere Auszubildenden werden Schritt für Schritt zu echten ESG-BotschafterInnen der Runden Group.

 

WBG Pooling auf der Fruit Logistica 2026: Systemlösungen für die Zukunft

Die Fruit Logistica 2026 in Berlin war für WBG Pooling erneut eine wichtige Plattform für Austausch, Marktimpulse und internationale Vernetzung. Drei Tage lang durften wir zahlreiche Besucherinnen und Besucher an unserem neu designten Stand in Halle 20 begrüßen und intensive Gespräche mit Partnern, Kunden und Interessierten führen.

Fachimpuls im Fresh Produce Forum 

Neben der Präsenz am Stand war ein besonderes Highlight unser Beitrag im Fresh Produce Forum.

Unter dem Titel „Current Landscape for F&V Sector“ präsentierte Saday Flórez (Country Sales Manager ES/PT | Sales Market EU) zentrale Entwicklungen und Herausforderungen im Obst- und Gemüsesektor.

Im Fokus seines Vortrags standen:

  • die regulatorischen Veränderungen durch die PPWR und steigende Anforderungen an Wiederverwendung
  • der wachsende Bedarf an Automatisierung in betrieblichen Abläufen
  • die Rolle von Digitalisierung und eindeutiger Identifikation von Mehrweg-Ladungsträgern
  • der Übergang von linearen Verpackungsmodellen hin zu geschlossenen Kreislaufsystemen

Dabei wurde deutlich: Nachhaltigkeit, Effizienz und Transparenz sind längst strategische Erfolgsfaktoren – keine optionalen Zusatzthemen.

Starker Austausch – klare Zukunftsperspektiven 

Die Messe hat erneut gezeigt, wie dynamisch sich der Markt entwickelt. Regulatorische Rahmenbedingungen, technologische Fortschritte und steigende Anforderungen an die Supply Chain verändern bestehende Strukturen spürbar.

Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besuchern für den offenen Austausch und freuen uns darauf, die Impulse aus Berlin in konkrete Projekte zu überführen.

 

Gewerbespeicher für einen höheren Autarkiegrad – Runden Group setzt auf innovative Speichertechnologie von neoom

Die Runden Group macht einen weiteren Schritt in Richtung unabhängiger Energieinfrastruktur: An gleich zwei Standorten wurden Gewerbespeicher installiert.
Auf diese Weise wurde zusätzliche Versorgungssicherheit und Flexibilität für den Gebäude- und Ladeinfrastrukturbetrieb geschaffen.

Gamechanger für Energieeffizienz

Die Photovoltaikanlagen erzeugen auch dann Strom, wenn unsere Gebäude ihn nicht vollständig nutzen können – etwa nach Feierabend, am Wochenende oder zu Zeiten mit niedriger Ladefrequenz an den Standorten.
Gewerbespeicher ermöglichen es uns, diesen überschüssigen Strom flexibel zu speichern und genau dann bereitzustellen, wenn er auch wirklich benötigt wird.
So steigern wir den Eigenverbrauch und federn gleichzeitig Lastspitzen ab.

Lange hat die umsetzende Gesellschaft der Runden Group – PLANWORKS – recherchiert, um einen geeigneten Partner für die Erweiterung des Energiemanagements zu finden.
Letztendlich hat sich die österreichische Technologiefirma neoom als die ideale Partnerschaft herauskristallisiert. Diese hat sich auf intelligente Energiesysteme, vom Energiemanagement bis zu skalierbaren Batteriespeichern, spezialisiert.
Sie bieten modulare, leistungsstarke Gewerbespeicherlösungen an, die unter anderem Lastspitzenkappung, Eigenverbrauchsoptimierung und Netzersatzbetrieb ermöglichen.

Am Standort von PLANWORKS und Rubetrans Logistics ermöglichen 2 MWh Kapazität und 1 MW Lade- und Entladeleistung das schnelle Laden der E-Lkw-Flotte.

Ein weiterer Baustein der One Power Strategy

Im vergangenen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichte die Runden Group erstmals ihre ESG Strategie, von der die One Power Strategy im Bereich Gebäude und Mobilität ebenfalls ein Element ist.
Dies bedeutet, dass wir auf fossilfreie Versorgung der Standorte sowie einen steigenden Anteil an E-Mobilität im Fahrzeug- und schweren Nutzfahrzeug-Bereich setzen.
Mit der Installation der Gewerbespeicher bestärken wir diese strategische Ausrichtung: Wir investieren konsequent weiter in nachhaltige Energieversorgung, stärken unsere Resilienz und schaffen die Grundlage für zukünftige Projekte.

Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbandes Vechta bei PLANWORKS in Steinfeld

PLANWORKS durfte zum Jahresauftakt Gastgeber des Neujahrsempfangs des CDU-Kreisverbandes Vechta sein. In den Räumlichkeiten am Rouen Kamp 7a in Steinfeld kamen zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, um sich über aktuelle Themen, regionale Entwicklungen und zukunftsweisende Projekte auszutauschen. 

PLANWORKS: Interdisziplinäres Team für die Gebäude der Zukunft 

Geschäftsführer Andre Runnebaum stellte im Rahmen der Veranstaltung PLANWORKS und das Leistungsportfolio vor. Als Unternehmen aus Steinfeld im Oldenburger Münsterland planen und realisieren sie Gebäude der Zukunft – ganzheitlich, effizient und zukunftsfähig. 

Der Fokus liegt auf der Sanierung und den Neubau von fossilfreien Gebäuden. Dabei werden energieeffiziente Technologien, intelligentes Energiemanagement und erneuerbare Energien zu ganzheitlichen Gesamtsystemen verbunden. Ein weiterer zentraler Baustein ist die Planung und Umsetzung zukunftsfähiger Ladeinfrastruktur, mit der Energieversorgung und Mobilität sinnvoll miteinander vernetzt werden. 

Durch die enge Verzahnung von Planung, technischer Umsetzung und systemischer Betrachtung schafft PLANWORKS effiziente Lösungen für Gewerbe, Industrie und Kommunen – mit dem Ziel, Emissionen zu reduzieren, Energie effizient zu nutzen und Gebäude langfristig wirtschaftlich und resilient aufzustellen. 

Gewerbespeicher und E-Mobilität im Fokus 

Begleitet wurde der Abend von unseren Partnerunternehmen neoom und Autohaus Anders, die mit Informationsständen vertreten waren.
Neoom informierte über moderne Gewerbespeicherlösungen und KI-gesteuerte Energiesysteme, während das Autohaus Anders praxisnah aufzeigte, welche Rolle E-Mobilität bereits heute spielt. 

Die Kombination aus politischem Austausch und konkreten technologischen Lösungen machte deutlich, wie eng Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Innovation miteinander verknüpft sind. 

Kommunale Energiewende: Pilotprojekt in Bakum 

Einen besonderen Impuls setzte Tobias Averbeck, Bürgermeister der Gemeinde Bakum. Er stellte ein Pilotprojekt zur lokalen Energienutzung vor, das Bakum gemeinsam mit neoom umsetzt. Ziel des Projekts ist es, lokal erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien effizient zu speichern, vor Ort zu nutzen und gemeinschaftlich zu verteilen. 

Das Projekt gilt als praxisnahes Beispiel dafür, wie Kommunen aktiv zur Energiewende beitragen und neue Wege der Energieversorgung gehen können.

Ein gelungener Jahresauftakt bei PLANWORKS 

Der Neujahrsempfang des CDU Kreisverbandes Vechta bei PLANWORKS zeigte eindrucksvoll, wie politischer Dialog und innovative Technologien zusammenwirken können. Wir freuen uns, Gastgeber dieses Abends gewesen zu sein und bedanken uns bei allen Gästen, Partnern und Beteiligten für den gelungenen Abend und guten Austausch.

 

Kreislauf statt Verschwendung: Das aktualisierte Leitbild der Runden Group

Die Anforderungen an Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich rasant. Ressourcenknappheit, Abfallmengen und lineare Geschäftsmodelle stellen Unternehmen weltweit vor große Herausforderungen – und zugleich vor die Chance, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu gehen.

Vor diesem Hintergrund hat die Runden Group ihr gruppenweites Leitbild aktualisiert und geschärft. Es bildet den strategischen Rahmen für unsere Arbeit und beschreibt, wofür wir heute stehen – und wohin wir uns gemeinsam entwickeln wollen.

Warum wir unser Leitbild weiterentwickelt haben

Das bisherige Leitbild der Runden Group entstand vor rund dreieinhalb Jahren – zu einem Zeitpunkt, an dem sich unsere Unternehmensgruppe noch in einer ganz anderen Phase befand. Seitdem hat sich viel verändert: Mehrere Tochtergesellschaften sind hinzugekommen, Geschäftsmodelle wurden weiterentwickelt, Marken neu positioniert und Verantwortlichkeiten klarer definiert.

Mit der Einführung von Home of Reuse als Dachmarke haben wir in diesem Jahr zudem einen sichtbaren strategischen Rahmen geschaffen, der unsere gemeinsame Ausrichtung nach außen bündelt. Dadurch wird deutlich, was uns verbindet: der konsequente Fokus auf Wiederverwendung, Ressourcenschonung und funktionierende Kreislaufwirtschaft.

Unser gemeinsamer Anspruch: Wiederverwendung statt Wegwerflogik

Gänzlich neu haben wir einen Purpose formuliert:

Kreislauf statt Verschwendung. Wiederverwendung statt Müllberge. Mehrweg statt Einweg.

Jährlich entstehen weltweit enorme Mengen an Verpackungsmüll – von Einweg-Plastik bis zu Papier und Pappe. Wertvolle Ressourcen werden verbraucht, Produkte werden nur einmal genutzt und anschließend entsorgt. Diese Wegwerflogik belastet Ökosysteme und gefährdet die Gesundheit von Menschen und Tieren.

Unsere Vision ist eine Welt, in der Ressourcen im Kreislauf gehalten werden und Wiederverwendung selbstverständlich ist.

Unsere Mission beschreibt, wie wir dazu beitragen:
Wir treiben den Wandel von einer Wegwerf- zu einer Wiederverwendungsgesellschaft voran, indem wir Lösungen entwickeln, die Ressourcen schonen, Abfall reduzieren und zugleich wirtschaftlichen Nutzen schaffen. Als verlässlicher Partner für Industrie, Handel und Gesellschaft schaffen wir mit zirkulären Konzepten ökonomischen und ökologischen Mehrwert.

Werte, die unser Handeln leiten

Neben Purpose, Vision und Mission bilden unsere Werte und Prinzipien das Fundament unserer Unternehmenskultur. Sie geben Orientierung im täglichen Handeln – nach innen wie nach außen:

  • Customer Centricity: Wir stellen unsere KundInnen in den Mittelpunkt unseres Handelns, begegnen Ihnen als PartnerInnen im Wandel und treiben gemeinsam Kreislauf-Lösungen voran.
  • Impact: Wir wollen nicht nur handeln, sondern etwas bewegen – mit klaren Prioritäten, einem lösungsorientierten Mindset und messbaren Ergebnissen.
  • Responsibility: Wir übernehmen Verantwortung für unsere Entscheidungen und handeln stets in Anbetracht ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte.
  • Collaboration: Echter und langfristiger Wandel entsteht, wenn wir gemeinsam handeln – im täglichen Miteinander unserer Belegschaft und in starken Partnerschaften nach außen.  
  • Innovation: Innovation bedeutet für uns, lineare Systeme durch echte Kreislaufwirtschaft zu ersetzen. Wir entwickeln skalierbare Lösungen, die Ressourcen schonen und zugleich wirtschaftliche Vorteile schaffen – effizienter und kostengünstiger als traditionelle Modelle.
  • Transparency: Wir demokratisieren Wissen, gehen offen mit Herausforderungen um und wollen Menschen befähigen, fundierte und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.
  • Appreciation: Wir sind der Überzeugung, dass wir den Wert von Menschen und Ressourcen gleichermaßen pflegen und erhalten müssen – wir achten auf die Endlichkeit natürlicher Ressourcen und fördern die Menschen, die mit uns die Transformation vorantreiben.

Einheit in der Vielfalt

Als Unternehmensgruppe mit unterschiedlichen Gesellschaften und Geschäftsmodellen wissen wir, dass ein übergeordnetes Leitbild nicht jede operative Besonderheit im Detail abbilden kann. Deshalb verfügt jede Gesellschaft der Runden Group zusätzlich über eigene Purpose- und Mission-Statements.

Diese sind spezifisch auf das jeweilige Geschäftsmodell zugeschnitten und beschreiben den individuellen Beitrag zum gemeinsamen Ziel einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Gemeinsam mit den jeweiligen Führungspersonen erarbeitet, bilden sie die Brücke zwischen strategischem Rahmen und täglichem Handeln.

Das aktualisierte Leitbild beschreibt, wer wir heute sind. Gleichzeitig ist es unser Orientierungspunkt für die Zukunft – für strategische Entscheidungen, neue Partnerschaften und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Geschäftsmodelle.

Die Runden Group steht für Wiederverwendung statt Verschwendung.
Für Mehrweg statt Einweg.
Und für die Überzeugung, dass ökologischer Wandel und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind und die gemeinsame Betrachtung dieser Elemente unabdingbar für eine resiliente und zukunftsfähige Wirtschaft ist.

Hier geht es zum ausführlichem Mission Statement.

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